Waldkindergarten Kinder
Waldkindergarten Kinder
Blätter
Wald

Aufnahme und Eingewöhnung

Aufnahmeverfahren und Eingewöhnung für das Kind
Vor dem Kindergarteneintritt wird das Kind mit seinen Eltern zu einem Besuch in den Wald eingeladen. Dem folgt ein Aufnahmegespräch, bei dem das Aufnahmeheft und das Infoheft über den Waldkindergarten sowie ein auszufüllender Anamnesebogen über die ersten drei Lebensjahre des Kindes übergeben werden. Die Informationen aus dem letztgenannten Bogen sind für die Erzieherinnen bedeutsam, um das Kind bei seinem derzeitigen Entwicklungsstand bzw. -prozess abholen zu können.
Ein Schwerpunkt dieses Gespräches wird die Eingewöhnung des Kindes im Wald sein. Dem pädagogischen Personal ist es sehr bewusst, dass dieser Schritt, vor allem beim ersten Kind, eine wichtige Ablösung von Eltern und Kind bedeutet. Das Kind macht einen großen Schritt aus der häuslichen Sicherheit, die aber in der Regel von Mutter oder Vater begleitet wird. Während diesem Prozess braucht die Familie Vertrauen, Sicherheit, Liebe und Klarheit von Seiten des Waldkindergartens.
Damit dieser Prozess gut gelingen kann, sind den Erzieherinnen folgende Punkte bei dem Gespräch über die Eingewöhnung des Kindes wichtig:
-    Wesen/Charakter des Kindes
-    Hatte das Kind bereits Erfahrung/Erlebnisse mit Fremdbetreuung?
-    Welche Ablösungsprozesse/-schritte sind bereits vollzogen?
-    Wie gut kann das Kind sich von den Eltern lösen und die Eltern vom Kind?
-    Was brauchen die Eltern um vertrauensvoll den Ablösungsprozess, zusammen mit dem Kindergarten, gestalten zu können?
-    Wie können die Eltern die Ablösung des Kindes von den Eltern im Wald unterstützen?

Am ersten Tag wird das neue Waldkind im Kreis aufgenommen, willkommen geheißen und bekommt ein kleines Willkommensgeschenk. Die ersten Tage sind sehr wichtig, um dem Kind spielerisch zu begegnen. Eine Erzieherin versucht mit anderen Kindern oder alleine mit dem neuen Waldkind ins Spiel zu kommen. Dieses kann im Sandkasten, beim Balancieren oder oft auch beim Bauen eines Zwergenhauses geschehen. So kann das Kind Vertrauen aufbauen und Sicherheit empfinden.

Gemeinsam mit den Eltern wägt das pädagogische Personal ab, was das jeweilige Kind braucht, wann sich die Eltern verabschieden können. Ist der erste Trennungsversuch geglückt, so werden die Trennungszeiten langsam ausgedehnt. Erfahrungsgemäß gibt es dafür keine Regel. Es gibt Kinder, die vom ersten Tag an alleine mit in den Wald laufen und Kinder, die über viele Tage Begleitung von einem Elternteil brauchen. Jedes Kind hat dabei seine eigene innere Zeit, es gibt dabei kein Richtig oder Falsch.

So können die Eltern helfen:
-    wenn sich das Elternteil eher im Hintergrund hält
-    ist das Kind gut im Spiel, sich beim Kind für eine gewisse Zeit zu verabschieden z.B. für einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Waldes
-    die Begleitzeiten nach und nach verkürzen
-    anfangs die Besuchstage im Kindergarten verkürzen, z. B. auf vier Tage in der Woche, um dem Kind ausreichend Erholung zu geben
-    gemeinsam mit dem pädagogischen Personal nach Lösungen suchen, eine Ablösung von den Eltern gehemmt ist
-    die Schweigepflicht einhalten, zum Schutz der Kinder im Kindergarten.
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